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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

My Fair Lady, Hänsel und Gretel, Rigoletto, Don Giovanni, Madama Butterfly

Tagesfahrten
Nächster Termin: 30.11.2018 (Tagesfahrt)
  • Hin- und Rückfahrt im modernen Fernreisebus
  • Eintrittskarte PK 2

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

My Fair Lady, Hänsel und Gretel, Rigoletto, Don Giovanni, Madama Butterfly

Reiseart
Tagesfahrten
Beschreibung

Oper

My Fair Lady

Frederick Loewe (1901 – 1988)

Musical in zwei Akten

Libretto Alan Jay Lerner, nach »Pygmalion« von George Bernard Shaw

Orchestration Robert Russell Bennett und Philip Emil Joseph Lang

Choreografie Hanya Holm

Uraufführung 1956 in New York

In deutscher Sprache.

Der Broadway-Klassiker »My Fair Lady« bringt George Bernard Shaws Satire »Pygmalion« zum Singen und Tanzen. Die Grundlage ist ein alter Mythos: Ein Mann schafft sich ein weibliches Idealbild nach seinen Vorstellungen – doch was, wenn sich dieses Wesen selbständig machen will? Sprachforscher Henry Higgins sieht im Straßenslang der jungen, ungebildeten Eliza zunächst nur eine wissenschaftliche Herausforderung und macht sie zum Objekt einer Wette unter Freunden. Kaum kann Eliza »Es grünt so grün …« tadellos aussprechen und geht damit auf dem Ball als feine Dame durch, so hat sie ihren Nutzen für ihn verloren. Oder sind die Grenzen zwischen oben und unten, Macht und Ohnmacht, Mann und Frau doch endgültig verschoben?

Oper

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdinck (1854 – 1921)

Märchenspiel in drei Bildern

Libretto: Adelheid Wette, nach dem Märchen aus den »Kinder- und Hausmärchen« der Brüder Grimm

Uraufführung: 1893 in Weimar

Als Weihnachts-Spiel, so erzählt man sich, soll die Familie Humperdinck die Oper »Hänsel und Gretel« jedes Jahr zu den Feiertagen aufgeführt haben. Engelbert Humperdinck schrieb sie gemeinsam mit seiner Schwester Adelheid Wette, die den Text nach der Märchensammlung der Brüder Grimm dichtete. Seit der Uraufführung 1893 erobert das eingängige Werk die Bühnen im Sturm und erfreut vor allem zur Weihnachtszeit viele Generationen von Kindern (und Erwachsenen!). »Hänsel und Gretel« ist voller Melodien von Kinderliedern: »Brüderchen, komm tanz mit mir«, »Ein Männlein steht im Walde« und der »Abendsegen«. Die Handlung ist sowohl eine Geschichte für Kinder als auch eine Fabel über die Liebe in harten Zeiten: Hänsel und Gretel wachsen in Not und Entbehrung auf, es gibt nicht genug zu essen, und der Vater verdient mit Mühe ein wenig Geld. Trotzdem toben die Geschwister ausgelassen durch die Wohnung, singen und tanzen – und werden zur Strafe von der Mutter in den Wald geschickt, wo sie Beeren sammeln sollen. Sie verlaufen sich, werden von der Hexe gefangen und befreien sich schließlich aus eigener Kraft. Eltern wie Kinder fallen sich erleichtert in die Arme, als sie sich wiederhaben. Die Geschichte ist berührend und beglückend, einfach und tiefgründig zugleich. Sie löst Wilhelm Grimms Worte über das typische Märchen, »das Epos endigt immer, indem es eine endlose Freude auftut«, aufs Schönste ein. Die Oper nach dem berühmten Märchen wird von der jungen Regisseurin Beka Savić in einer Inszenierung für Jung und Alt liebevoll neu erzählt.

Oper

Rigoletto

Giuseppe Verdi (1813 – 1901)

Melodramma in drei Akten

Libretto Francesco Maria Piave,

nach dem Versdrama »Le Roi s’amuse« (1832) von Victor Hugo

Uraufführung 1851 in Venedig

In italienischer Sprache.

Mit deutschen Übertiteln.

Einzig der Narr darf dem Herrscher die Wahrheit ins Gesicht sagen. Der scharfzüngige Rigoletto teilt auf Kosten aller aus. Dabei ist er so vermessen zu glauben, er könne seine eigene kleine Welt von allem Übel frei halten. Seine Tochter Gilda hält er daher versteckt. Trotzdem verliert sie ihr Herz an den lasterhaften Herzog. Als Rigoletto aus Rache diesen beseitigen will, opfert sich Gilda für den Lüstling. In einer Welt, in der Liebe auch Manipulation bedeutet, werden die Menschen zermalmt. »La Donna è mobile«, Frauen sind flatterhaft, ist ein Hit dieser Oper voller genialer Einfälle, die Verdis Weltruhm endgültig manifestierte.

Oper

Don Giovanni

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

Dramma giocoso in zwei Akten | Libretto: Lorenzo da Ponte

Uraufführung: 1787 in Prag

In italienischer Sprache.

Mit Übertiteln.

Eine Komödie, die als Höllenfahrt endet – so komponierte Mozart das abgründigste seiner Bühnenwerke. Der Titelheld sucht Genuss ohne Reue und reagiert mit Mord und Totschlag, wenn ihn die Folgen seiner Taten einholen. Früher schockierte das Charakterbild eines gewissenlosen Frauenhelden und dämonischen Verführers. Heute scheint die beunruhigende Faszination eines Don Juan verschwunden, die Playboys sind ausgestorben und die Fortpflanzung ist organisierbar. Das letzte Tabu in »Don Giovanni« bleibt die Begegnung mit dem Tod, dem keiner entfliehen kann.

Oper

Madama Butterfly

Giacomo Puccini (1858 – 1924)

ragedia giapponese in zwei Akten

Libretto: Giuseppe Giacosa & Luigi Illica, nach dem Schauspiel »Madama butterfly. A Tragedy of Japan« (1900) von David Belasco

Uraufführung: 1904 in Mailand

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Übernahme vom Staatstheater Darmstadt

Eine unheilvolle Begegnung zwischen Ost und West, zwischen der Geisha Cio-Cio-San und dem amerikanischen Marineoffizier Pinkerton, erzählt Puccinis Oper »Madama Butterfly«. Ihr Zentrum ist das Schicksal einer jungen, durch einen Heiratsvermittler »für nichts« verkauften Frau, die alle nur »Butterfly« nennen. Ihr sozialer Abstieg von der Verstoßung durch ihre Familie, vom Verlassenwerden durch ihren amerikanischen Ehemann bis hin zum selbstgewählten Tod wird in einem einfühlsamen Frauenportrait geschildert. »Die empfindungsreichste Oper, die ich je geschrieben habe« (Puccini) berührt mit schmerzgeladenen Arien und lässt exotische Schauplätze in Musik erfahrbar werden. Puccini bettet Anleihen bei japanischer Volks­musik in seine ganz eigene italienische Tonsprache ein.

Die Oper entstand in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts, der letzten Hochphase des weltumspannenden Kolonialismus. In der Welt der kleinen Leute, aus der Cio-Cio-San stammt, hinterließ der »Austausch« mit den fremden Mächten tiefe Wunden. Für Pinkerton ist die Geisha bereit, alles herzugeben: ihre Religion, ihre Heimat. Er jedoch kehrt ohne sie nach Amerika zurück und gründet dort eine »offizielle« Familie. Butterfly bekommt ein Kind von ihm und hält ihre Hoffnung auf eine Rückkehr des Geliebten aufrecht. Pinkerton kommt wieder nach Japan – mit seiner amerikanischen Ehefrau und nur, um sein Kind zu holen. Cio-Cio-San gibt nun auch das Letzte her, was ihr geblieben ist, und tötet sich selbst.

Abfahrt:

Wetzlar, Fuhrhof 16.20 Uhr

Wetzlar, Bahnhof 16.30 Uhr

Gießen, Hessenhallen 16.50 Uhr

Butzbach, Bahnhof 17.15 Uhr

Veranstaltungsbeginn: 19.30 Uhr.

Spielort: Großes Haus

Rückkunft gegen 24.00 Uhr.