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Land fördert Studie zur Antriebswende

Grünes Licht für die Studie zur Antriebswende in Wetzlar: Das Land übernimmt 50 Prozent der vorgesehenen
Kosten der Untersuchung. Das sind 26.000 von 52.000 Euro. „Unsere Projektbeschreibung hat das Land vollumfänglich überzeugt“, freut sich Manfred Thielmann, Geschäftsführer
der Werner Gimmler Wetzlarer Verkehrsbetriebe, der den Auftrag zur Untersuchung nach Eingang des Zuwendungsbescheides bereits erteilt hat. „Ich bedanke mich ausdrücklich
bei der Hessen Agentur GmbH, dass das Verfahren so rasch abgeschlossen werden konnte.“ Ergebnisse der Untersuchung erwartet Thielmann im Frühjahr 2024.
Ziel der Studie ist ein Fahrplan für die Antriebswende nicht nur bei den Stadtbussen, sondern für den gesamten städtischen Fuhrpark. Unter anderem sollen Stärken und
Schwächen der verschiedenen Antriebstechnologien analysiert werden. Diese Technologien sollen unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten
geprüft, eine Strategie und ein Umsetzungskonzept entwickelt werden. Dies passiert einerseits vor dem Hintergrund der Clean Vehicles Directive (CVD) der Europäischen
Union, die für den Nutzfahrzeugsektor bestimmte Quoten für den Einsatz emissionsarmer Antriebe festlegt. Parallel dazu haben sich Stadt und Verkehrsbetriebe aber auch eigene Klimaschutzziele
gesetzt. Kernverwaltung und Eigenbetriebe sollen laut aktuellem Koalitionsvertrag bis 2026 klimaneutralsein.

Fuhrpark in Wetzlar steht vor Umrüstung

Die Studie gilt als wichtige Entscheidungshilfe für die Umrüstung des Fuhrparks, schließlich kommen mit der Antriebswende hohe Kosten
auf die Stadt und die Firma Gimmler zu. Dabei geht es nicht allein um die Frage des jeweiligen Antriebs, sondern auch um die Infrastruktur im
Hintergrund, um Lademöglichkeiten und Ausstattung der Werkstatt. Einen Start in die Elektromobilität hatten die Wetzlarer Verkehrsbetriebe Ende 2021 mit der Beschaffung
von 20 Hybridbussen und einer Investitionssumme von fünf Millionen Euro gewagt.

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